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20. Juli 2022

FP-Landbauer: ÖVP Rabatt-Schmäh für NÖ Stromkunden ist Augenauswischerei!

FPÖ NÖ fordert Tempo bei Energie- und Spritpreisdeckel

„Viel zu spät, viel zu wenig und nicht fertig gedacht“, kommentiert FPÖ Landespartei und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer, den heute von ÖVP-Landeshauptfrau Mikl-Leitner präsentierten Rabatt-Schmäh für EVN-Stromkunden. „Das wirkt alles sehr nervös, husch-pfusch zusammengeschustert. Die ÖVP NÖ ist seit 10 Monaten untätig und lässt die Landsleute beim Teuerungs-Wahnsinn im Stich. Die heutige Hauruckaktion zeigt nur, dass es der ÖVP nicht um die Menschen im Land geht, sondern nur darum, die schlechten Umfragewerte kurz vor der Landtagswahl einzufangen. Dieses unehrliche Spiel haben die Menschen längst durchschaut“, sagt Landbauer, der einen echten Energie-Preisdeckel, so wie es Mikl-Leitner selbst gefordert hatte, vermisst. „Offenbar ist der ÖVP entgangen, dass nicht nur die Strompreise explodiert sind. Der Gaspreis hat sich verzehnfacht. Genauso sind die Preise für Sprit, Brennholz, Pellets und Öl explodiert. Da gibt es keine einzige Maßnahme zur Entlastung“, kritisiert Landbauer.

„Der NÖ Strompreisrabatt ist definitiv nicht fertig gedacht. Alle Niederösterreicher, die ihren Strom nicht von der EVN beziehen, schauen derzeit durch die Finger. Es gibt keine Zusage anderer Anbieter, dass sie den Zuschuss in der Höhe von 11 Cent pro Kilowattstunde ebenfalls weitergeben werden“, so Landbauer. Fest steht, dass der landeseigene Energieversorger EVN die Preise ab 1. September um bis zu 200 Prozent erhöhen wird. „Die ÖVP kann nicht ernsthaft glauben, dass die Menschen einen Zuschuss von 11 Cent spüren werden. Das ist ein Topfen!“, so Landbauer.

Wie realitätsfremd die ÖVP NÖ agiert, veranschaulicht die heutige Aussage der NÖ-Landeshauptfrau. „Jede nicht verbrauchte Kilowattstunde ist eine gute Kilowattstunde.“ „Die Menschen zum Strom-Verzicht zwingen, aber gleichzeitig um Hunderte Millionen Euro E-Autos fördern. Das ist wirklich ein Schildbürgerstreich, der seinesgleichen sucht!“, fordert Landbauer den sofortigen Subventionsstopp für stromfressende E-Autos.

Der FPÖ-Klubobmann weist darauf hin, dass sich die ÖVP endlich um die Ursachen-Bekämpfung der Rekord-Teuerung kümmern muss. „Die Russland-Sanktionen sind ein Schuss ins eigene Knie. Jeder Tag, an dem an den Sanktionen festgehalten wird, schadet unseren Landsleuten und wird die Preise noch weiter nach oben treiben“, so Landbauer. Tempo fordert die FPÖ NÖ bei Sofortmaßnahmen gegen den Spritpreiswahnsinn und die explodierenden Lebensmittelkosten. 

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