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30. November 2021

FP-Landbauer/Teufel: Mikl-Leitner soll wildgewordenen Sportlandesrat zur Vernunft bringen!

„Der Ausbau der Skiregion Lackenhof muss das Ziel sein, nicht der Abbau“

„Wann, wenn nicht jetzt, soll das Land Niederösterreich einspringen, um eines der größten, traditionsreichsten und beliebtesten Skigebiete im Land vor dem Aus zu retten? Gerade in der Wiege des alpinen Skisports hat die Politik eine besondere Verantwortung, Skiregionen zu erhalten und zu investieren, anstatt zuzusperren. Der Ausbau der Skiregion Lackenhof am Ötscher muss das Ziel sein, nicht der Abbau“, forderte FPÖ Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer, bei der heutigen Pressekonferenz ein Umdenken der ÖVP NÖ. Für die Freiheitlichen ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. „Ich appelliere an die Landeshauptfrau Mikl-Leitner, ihren wildgewordenen Sportlandesrat Danninger zur Vernunft zu bringen. Danninger setzt mit seiner Kurzschlussreaktion die Zukunft einer ganzen Region aufs Spiel“, sagt FPÖ Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer. Dem ÖVP-Sportlandesrat wirft er Zynismus vor. „Danninger kann der Region nicht fünf Monate Wintertourismus wegnehmen und gleichzeitig den Ganzjahrestourismus ankündigen. Das geht sich nicht aus“, so Landbauer.

 

Der FPÖ-Wirtschaftssprecher LAbg. Ing. Mag. Reinhard Teufel attestiert dem Sportlandesrat „Kindesweglegung“. „Das Land und die Schröcksnadelgruppe haben sich dermaßen zerstritten, dass sich jetzt für das gemeinsame Kind, nämlich die Ötscherlift GmbH, keiner mehr zuständig fühlt. Anstatt das Kind verhungern zu lassen, wäre es die Aufgabe der Mutter, also des Landes, das Kind aufzufangen und zu investieren, um diesen tollen Betrieb weiterführen zu können“, so Teufel.

 

Brisant ist, dass der Rückzug der Schröcksnadelgruppe gar nicht so überraschend kam, wie das der ÖVP-Landesrat stets behauptet. „Die ÖVP NÖ wusste seit Monaten über den Rückzug der Schröcksnadelgruppe Bescheid. Frühestens im Dezember 2020 und allerspätestens mit März 2021 müssen hochrangige Entscheidungsträger in der Volkspartei diesen Umstand gekannt haben. Von überraschend kann überhaupt keine Rede sein! Warum die ÖVP über Monate hinweg die Gemeinde, die Betriebe vor Ort, die Gastronomen, die Sportgeschäfte, die Arbeitnehmer und alle, die am Skigebiet dranhängen, im Dunkeln gelassen hat, ist unerklärlich und kann nur die ÖVP selbst beantworten. Ich halte es für einen Riesenskandal, dass die ÖVP weder recht­zeitig informiert noch rechtzeitig gehandelt hat. Sobald der Rückzug der Schröcksnadelgruppe bekannt war, hätten alle Alarmglocken läuten müssen. Nicht so bei der ÖVP NÖ. Da ist der einzige Plan: zusperren und zwar für immer“, erklärt Landbauer.

 

Reinhard Teufel nimmt auch den NÖ Landesskiverband in die Pflicht. „Es ist abenteuerlich, dass sich der Präsident des NÖ Landesskiverbandes mit keinem Wort für den Erhalt der Ötscherlifte einsetzt, obwohl das statutengemäß zu seinen zentralen Aufgaben gehört. Da ist wohl die Frage gestattet – und das frage ich mich auch als ÖSV-Mitglied – was dieser Herr eigentlich auf diesem Posten verloren hat? Wäre Herr Labenbacher anständig, würde er sich sofort von seinen Ämtern zurückziehen! Und dazu fordere ich ihn hiermit auf. Er hat an der Spitze des ÖSV NÖ nichts verloren“, so Teufel.

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