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11. April 2019

FPÖ-Klosterneuburg gegen Donaubrückenstandort Gewerbegebiet

1. Die FPÖ-Klosterneuburg hat sich immer gegen einen Brückenstandort im Gewerbegebiet ausgesprochen, weil

a)      diese Brücke eine Entlastungsbrücke für die insbesondere morgens oft überlastete Nordbrücke in Wien wäre und damit den Verkehr von der Donauuferautobahn auf die ohnehin jetzt schon Stau gefährdete B14 ableiten würde,

b)      die Brücke an diesem Standort keine Entlastung für Klosterneuburg bringen würde, weil Klosterneuburger, die beispielsweise von Kierling oder Kritzendorf auf die Donauuferautobahn fahren wollen, weiterhin durch das Klosterneuburger Zentrum bzw. durch ganz Klosterneuburg fahren müssten – der Brückenstandort ist ja praktisch an der Stadtgrenze zu Wien,

c)      die Annahme, dass die ASFINAG eine Abfahrt von der Donauuferautobahn über eine Brücke ins Klosterneuburger Gewerbegebiet (de facto auf eine Gemeindestraße) errichtet wenig realistisch ist, weil derartige Brücken üblicherweise zur direkten Verbindung hochrangiger Straßen errichtet werden,

d)     die Ableitung des Verkehrs von einer Brücke mit einer angenommen lichten Höhe von 10 m entsprechend viel Platz für die Errichtung von Auf- und Abfahrt zur bzw. von der Brücke erfordert, der im Gewerbegebiet aus unserer Sicht nicht vorhanden ist und

e)      die Anbindung einer Donaubrücke an den Kreisverkehr im Gewerbegebiet geradezu unvertretbar ist, weil die FPÖ-Klosterneuburg die geplante Errichtung von 1.100 Wohnungen und einem Schulcluster im sog. „Pionierviertel“ unter anderem mit dem Hinweis auf den ohnehin jetzt schon stark belasteten Kreisverkehr und die zu erwartende Staubildung abgelehnt hat.

  1. Das Land Niederösterreich hat bereits vor ungefähr 15 Jahren eine Untersuchung über einen möglichen Brückenstandort durchgeführt und dabei den Standort Gewerbegebiet dezidiert verworfen. Wenn überhaupt eine Klosterneuburger Donaubrücke in Frage kommt, dann bei der Rollfähre.
  2. Die Forderung nach der Donaubrücke beim Gewerbegebiet stammt von Vertretern der freiheitlichen Wirtschaft.
  3. Innerhalb der FPÖ-Klosterneuburg bzw. des Vorstandes der FPÖ-Klosterneuburg hat es keine Diskussion gegeben, die zu einer Änderung der bisher vertretenen Ablehnung des Donaubrückenstandortes Gewerbegebiet geführt hat.

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