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27. Februar 2020

FPÖ-Landbauer/Dorner: S8 Schnellstraße - ÖVP muss Koalitionspartner zur Vernunft bringen!

Jetzt sind Kurz und Gewessler gefordert die Verkehrshölle im Marchfeld zu beenden

„Die FPÖ NÖ hält weiter am Projekt S8 Marchfeld-Schnellstraße fest, weil diese Schnellstraße für die Menschen in der Region schlicht notwendig ist“, betonte FPÖ Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer. „Mir persönlich ist die Lebensqualität unserer Bevölkerung, der Familien und Kinder in der Region wichtiger, als ein Vogel, den man längst hätte umsiedeln können und der maximal ein vorgeschobenes Argument für all jene ist, die die tägliche Verkehrshölle selbst nicht ertragen müssen“, sagte Landbauer. „Heute hat der niederösterreichische Landtag mit den Stimmen der FPÖ, SPÖ und ÖVP die Bundesregierung, insbesondere die für Verkehr zuständige Bundesministerin, aufgefordert einen möglichst raschen Baubeginn für den Abschnitt West der S 8 in die Wege zu leiten sowie sich zur Umsetzung dieses Projektes zu bekennen“, sieht Landbauer nun den Ball beim ÖVP-Bundeskanzler und seiner grünen Verkehrsministerin. „Das ist jetzt die Nagelprobe für Kurz. Jetzt kann er zeigen, ob er auf der Seite der Bevölkerung steht, oder die realitätsfremden Grünen in der Verkehrspolitik bereits das Zepter übernommen haben“, so Landbauer.

„Es kann nicht sein, dass eine Handvoll Berufsquerulanten rund 18.000 betroffenen Anrainer, die jeden Tag eine Verkehrshölle erleben müssen und im Staub untergehen, in Geiselhaft nehmen und dieses wichtige Projekt mit Hilfe eines offenbar verwirrten Gutachters verhindern“, zeigte sich FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Dieter Dorner in der heutigen Landtagssitzung empört. Zur Erinnerung: Der für den Naturschutz zuständige Sachverständige hat sein zuerst selbst erstelltes positives Gutachten – in dem er das Projekt S8 als unbedenklich eingestuft hat – im Zuge der Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht unmotiviert zurückgezogen, wodurch jetzt von heute auf morgen und ohne zusätzliche Erkenntnisse, die Umweltverträglichkeit nicht mehr gegeben sein soll.

Angeblich gefährde die S8 die Fortpflanzungsstätte des Vogels Triel. Nun brüte dieser Triel-Vogel in einer Schottergrube, weil er das dort vorhandene Gestein für seinen Brutvorgang benötige. Allerdings werde diese Schottergrube aus bergbaurechtlichen Gründen spätestens Ende dieses Jahres sowieso renaturiert. „Spätestens dann muss der Triel ohnehin seine Koffer packen und übersiedeln“, zeigte Landbauer auf. „Das Tierschutzargument ist daher nur vorgeschoben und entbehre jeder Realität. Sehr realistisch hingegen sind die Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung, die vor der Verkehrshölle geschützt werden muss“, betonte Landbauer, der ÖVP-Bundeskanzler Kurz aufforderte dem Beschluss des Niederösterreichischen Landtages Folge zu leisten und den Bau der S8 zügig in die Wege zu leiten.

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