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05. Dezember 2019

Keine Zustimmung der FPÖ zum Stadtentwicklungskonzept 2030+

Wegen der derzeit im Pionierviertel geplanten 1.100 (freifinanzierten) Wohnungen, Geschäfte und Schulcluster stimmte die FPÖ dem Stadtentwicklungskonzept 2030+ (STEK) nicht zu.

1.100 Wohnungen im Hochwasser gefährdeten Gebiet?

In dem als Verordnung des Gemeinderates beschlossenen Stadtentwicklungskonzept 2030+ ist beim Pionierviertel auch der „Schutz vor Hochwasser und Grundwasser“ angeführt.

FPÖ-Stadtrat Dr. Josef Pitschko fand es eigenartig, dass die Stadtgemeinde zunächst fast 300.000 EUR für die Planung von 24 Bauklötzen mit 1.100 Wohnungen auf einem Grundstück des Stiftes Klosterneuburg ausgibt und erst danach ein Verkehrsproblem und mögliche Gefahren durch Hochwasser oder Grundwasser erkennt. Stadtrat Dr. Josef Pitschko: „Das verdeutlicht, dass dieser aus Vertretern von ÖVP, Grünen, SPÖ, PUK und Neos bestehenden Steuerungsgruppe neben dem Sachverstand auch der Hausverstand für derartige Planungen fehlt.“ Außerdem befürchtete Stadtrat Dr. Pitschko, dass die Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasser und Grundwasser ebenfalls nur vom Steuerzahler bezahlt werden, hingegen der Ertrag aus den Wohnungen dem Stift Klosterneuburg und den Baufirmen zufließt.

 

Grüner Gemeinderat lobt Pionierviertel-Projekt

Der grüne Gemeinderat Dr. Wonka bezeichnete das Pionierviertel-Projekt in der Debatte des Gemeinderates betreffend das Stadtentwicklungskonzept als „positiv“, verwies aber auf das ungelöste Verkehrsproblem.

FPÖ-Stadtrat Dr. Josef Pitschko fand für diese Lobhudelei der angeblichen Umwelt- und Klimaschützer von Grünen und PUK nur eine Begründung: „Anscheinend wollen sie, dass zunächst viel Beton für die geplanten 1.100 frei finanzierten Wohnungen fließt, damit sie dann unter Hinweis auf gestiegene Feinstaub- und CO2-Belastungen umso lauter nach mehr Umweltschutz schreien können.“ 

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