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28. September 2006

Vranitzky im Zwielicht: Beratung ohne Gewerbeberechtigung?

Utl.: Stadler: Fordere sofortigen und öffentlichen Nachweis der Gewerbeberechtigung Vranitzkys!

Spätestens seit Erscheinen des Buches "Vranitzky im Zwielicht" im Jahre 1995 wissen die Österreicher um die Nehmerqualitäten des Vranitzky-Clans. Rücksichtsvollerweise ging das "Jet-Setten" des ehemaligen SP-Ausgrenzungskanzlers nicht nur zu Lasten der österreichischen Steuerzahler, auch der nordrhein-westfälische Steuerzahler wurde mit Franz Vranitzky als WestLB-Berater zur Kasse gebeten.

Offenkundig berät nunmehr Franz Vranitzky als Schirmherr der Aktion "Neue Fairneß" den SP-Spitzenkandidaten Alfred Gusenbauer.

Doch Vorsicht, so Stadler, denn guter Rat ist bekanntlich teuer, bei Dr. Vranitzky sogar sehr teuer. Denn Franz Vranitzky hat für ein paar Telefonate mit der BAWAG "einige zigtausend Euro" Honorar kassiert. Es obliegt dem BAWAG-Eigentümer ÖGB, ob der Rat so gut war, daß er so teuer sein mußte, und es obliegt der SPÖ, gegebenenfalls Strafanzeige wegen Veruntreuung gegen Dr. Vranitzky zu erstatten, so das Honorar vielleicht doch als Parteispende gewidmet war...

Ob diese Frage vor ordentlichen Gerichten geklärt wird oder bei der Schlammschlacht im roten Sumpf, ist nach der Einschätzung des niederösterreichischen FPÖ-Kandidaten Ewald Stadler, "höchstens eine Frage von Tagen."

"Eine Auskunft ist Herr Vranitzky jedenfalls der gesamten Öffentlichkeit schuldig, nämlich die nach seiner Gewerbeberechtigung als Berater. "Dr. Franz Vranitzky ist hiermit gut und kostenlos von mir beraten, seine Gewerbeberechtigung samt Beratertätigkeit umgehend der Öffentlichkeit im Sinne der "Neuen Fairneß" vorzulegen!", so das heutige Angebot von Ewald Stadler. "Immerhin", so Stadler, "läge im Falle einer Gewerbeausübung ohne Gewerbeschein ein Verwaltungsdelikt vor, das Ermittlungen seitens der Bezirksverwaltungsbehörde nach sich ziehen müßte."


 

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