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21. April 2006

Senkung des Benzinpreises unumgänglich

Senkung des Benzinpreises unumgänglich

"Einerseits steigt der Benzinpreis, andererseits schränkt die Bahn ihre Dienstleistungen immer mehr ein", meinte heute die stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobfrau Barbara Rosenkranz.

Gerade für die zahlreichen Pendler werde die Lage immer unerträglicher, betonte Rosenkranz. "Das Auto können sich diese Menschen wegen der exorbitanten Treibstoffpreise bald nicht mehr leisten. Und die Bahn hat in den letzten Jahren Zugsverbindungen gestrichen und die Anzahl der Wagengarnituren verringert. Auf den jetzigen, durch die Treibstoffpreiserhöhung entstandenen Ansturm ist sie überhaupt nicht vorbereitet." Die Pendler hätten deshalb oft gar nicht die Möglichkeit, auf die Bahn auszuweichen. Außerdem werde die Qualität zunehmend gesenkt, so würden beispielsweise Wartehäuser einfach zugesperrt, wenn sich die Gemeinde nicht bereit erkläre, für ihren Unterhalt zu sorgen.

Pendler hätten ohnehin schon ein schweres Los zu tragen, erklärte Rosenkranz. Es sei keinesfalls einzusehen, dass man ihnen das Leben jetzt noch schwerer mache. Rosenkranz übte in diesem Zusammenhang scharfe Kritik an Infrastrukturminister Gorbach und warf ihm völliges Versagen vor. Statt sich um die Probleme der Pendler zu kümmern, befasse sich der Vizekanzler vorrangig mit parteiinternen Querelen.

Eine sofortige Senkung des Benzinpreises sei unumgänglich, betonte Rosenkranz. Denn wenn es so weitergehe wie bisher, werde ein großer Teil der Pendler immobil, und das schädige letztlich auch die Wirtschaft.



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